Mittwoch, Februar 15, 2006

meine version einer gelungenen valentins-karte.....

draufklicken = große ansicht



Montag, Februar 13, 2006

montag morgen - zeit für kunst (1)

ich muß gestehen: ich finde es super, daß ich mich immernoch selber zum lachen bringen kann:


gute dinge

wie man merkt, erhöht sich die anzahl der einträge hier wieder, was zum einen den menschen, die in letzter zeit nette kommentare und e-mails schreiben zu verdanken ist und zum anderen eine art methode hat. schreiben hilft nämlich. mir zumindest. zwar schaffen es momentan wenige dinge oder menschen, meine aufmerksamkeit durchgehend zu halten, aber ich bin froh darüber, daß es sie überhaupt gibt.

momentan rocken:

„banquet“ von bloc party
„gone daddy gone“ und “add it up” von den violent femmes
„if i ever feel better“ von phoenix
„easy to love“ von slut
„ava adore” von den smashing pumpkins
„live forever” von oasis
“breakin´ up”, schon wieder von den violent femmes

„a plea for eros“ von siri hustvedt
the book of bunny suicides
eigene grottenschlechte zeichnungen
„mrs. newton“ von mrs. newton
aufbauende e-mails von weit weg

menschen, die NICHT “das wird schon wieder“ sagen
durchschlafen
geduldige freunde
spazieren gehen und “ich sehe was, was du nicht siehst” spielen
der eine mensch, der immer brutalst ehrlich zu mir und gerade deshalb so wichtig ist

russisch lernen

Sonntag, Februar 12, 2006

wege aus dem blödsinn

wenn berufliche situationen riechen könnten, würde meine so sehr stinken wie der atem meiner kollegin. es läuft nicht gut und unter dem verzweifelt-optimistischen motto „den tiefpunkt zum wendepunkt machen“ kommen mir überlegungen, die so etwas wie ein silberstreif am horizont sein könnten.
seit ein paar wochen denke ich ernsthaft darüber nach, einen verlag zu gründen. während einer harmlosen geschenkbastelei schaute mir der mann über die schulter und sagte „du solltest bücher publizieren, weißt du?!“. aus diesem satz wurden gedanken und aus den gedanken gespräche und aus den gesprächen entstand der arbeitstitel „les livres de kgb“.
Ein ,wie ich finde, grandioser name für einen verlag. klingt weltgewandt und mysteriös. wie praktisch, daß meine initialen kgb lauten würden, wenn ich einen doppelnamen hätte. noch ist alles graue theorie und erforschung von möglichkeiten, aber ich mag die idee irgendwie sehr. ein eigener mini-verlag. publizieren, was man will. etwas aufbauen, was bleibt und einem wichtig ist. zunächst gilt es aber, eine menge fragen zu beantworten. und fragen zu stellen wie zum beispiel:

hat irgendwer von euch erfahrungen mit selbstständigkeit? vielleicht sogar mit der gründung eines verlags? irgendwelche sachdienlichen hinweise? ideen? tipps? geld zu verschenken?
wer irgendetwas zu der idee oder zu meinen fragen beizutragen hat, kann mir unter
kirsten.gross@gmail.com gerne schreiben. wer nur blödsinn mitzuteilen hat, sollte es besser lassen. und liebe männer: wiederholte hinweise auf die größe des eigenen geschlechtsteils sind für mich keine sachdienliche hinweise........

Samstag, Februar 11, 2006

frauen im judentum oder: liberales judentum – was´n das?

jeder, der diesen blog oder meine seite in einer gewissen frequenz konsumiert, weiß: ich bin des öfteren und dann gerne etwas länger in berlin. das hat gründe.
manchmal, wenn ich ganz viel glück habe, passiert es aber, daß berlin quasi zu mir kommt. dies geschah letzten donnerstag in form von dr. rahel herweg, die in der heimischen vhs einen vortrag zum thema „frauen im judentum“ hielt. endlich, möchte ich addieren, denn was mir im ruhrgebiet in weiten teilen fehlt, ist das verständnis und das bewusstsein für ein lebendiges, liberales und aktives judentum. man mag mich an dieser stelle nicht missverstehen: dieses judentum existiert zweifelsohne hier aber nichtsdestotrotz ist und bleibt der allgemeine eindruck, der in der allgemeinen bevölkerung zum judentum im besten fall vorherrscht, die holocaust/schläfenlocken/orthodox-schiene. das ist das, was man in der schule lernt und bei den meisten bleibt es bei diesem wissensstand. leider.
denn wie frau dr. herweg in ihrem vortrag großartigst und angenehm unakademisch zeigte, existiert eine große welt jenseits dieser oben angesprochenen schiene und sie ist es wert, daß man sie entdeckt und den menschen nahe bringt. ebenso wichtig ist es, daß es frauen gibt, die die möglichkeiten, die ihnen ein liberales judentum bietet, nutzen, eine lange tradition mit ihren ideen und ansichten bereichern und all dies mit der öffentlichkeit teilen.

ich kann nur sagen, daß ich froh bin, mich an besagtem donnerstag abend noch aufgerafft habe, um zu diesem vortrag zu gehen und ich bin froh, daß es frauen wie rahel herweg gibt, die einem vorbild und inspiration sein können.
allen, die sich für diese thematik interessieren, kann ich im übrigen das buch „isha“ von pauline bebe aus dem verlag roman kovar nur wärmstens und nachhaltig empfehlen.

Freitag, Februar 10, 2006

freitag nachmittag auf der arbeit......

zeit, den gedanken im kopf durch kunst ausdruck zu verleihen....

Mittwoch, Februar 08, 2006


russisch für anfänger (1)

es gibt phasen im leben, da braucht der mensch ablenkung. in einem anfall von aktionismus geschah es also am Montag der letzen woche, daß ich mich am telefon wiederfand und einer mir unbekannten angestellten der hiesigen vhs mit freude sagte „ja, ich möchte an dem kurs „russisch für anfänger“, der heute abend beginnt, teilnehmen.

viel zeit zum nachdenken blieb eh nicht, denn zwischen anmeldung und beginn des kurses lagen nur knapp 5 stunden. in der schmierigen 70er-jahre-charm-vhs angekommen wurde mir schnell klar: ich war total unvorbereitet und unvoreingenommen an die sache heran gegangen. das kann gut sein, muß es aber nicht. vor allem nicht, wenn man sich die frage nach den anderen teilnehmern erst dann stellt, wenn man ihnen begegnet.
ich fand mich also in einer gruppe männer wieder, die alle gut und gerne mein vater sein könnten, es aber glücklicherweise nicht sind. deren absolute überzahl trug nicht unbedingt zu meinem wohlgefühl bei, aber ich bin ja optimistisch und weltoffen und wissbegierig und im übrigen offensichtlich voller vorurteile gegenüber schmierigen männer mittleren alters, die keinen ehering tragen und montags abends einen russisch-kurs belegen. meine vorurteile waren im übrigen nicht gänzlich unbegründet, aber dazu später mehr.

in den letzten minuten vor kursbeginn tauchten zu meiner erleichterung noch zwei weitere frauen auf und nachdem die dozentin auch endlich anwesend war, konnte es auch schon losgehen. es began, wie jede form von hölle, mit einer vorstellungsrunde, bei der ich meine wahre motivation (allgemeine verzweifelung) verschwieg. andere hielten mit ihren wahren beweggründen nicht so hinter dem berg wie ich und so fiel schon drei personen weiter der satz „ na ja, ich mach das wegen frauen und so“. aha, dachte ich mir....frauen...und so. der rest redete weitgehend von reisen, schönheit der sprache und beruflichen gründen. nur ein ausreißer war noch dabei, der sagte, er würde literatur nur im original lesen und russische schriftsteller sehr schätzen. auf den hinweis der dozentin, daß das aber ein sehr ehrgeiziger wunsch sei und wahrscheinlich viele jahre dauern würde, entgegnete der langhaarige lederblouson-träger „macht nix, ich bin ein sprachgenie.“. das meinte er wirklich so, kackte aber später schon bei der unterscheidung der ersten buchstaben auch nach geduldigem vorbeten der dozentin mit aller kraft ab.

und so plätscherten die ersten zwei stunden meines russich-kurses dahin. ich war schon in der letzten woche dazu in der lage, auf unser pelziges haustier zu zeigen und das russische wort für katze zu brüllen. ich konnte sogar „das ist eine katze.“ sagen, aber bezweifele ernsthaft, dass mir dieser wortschatz auf reisen wirklich behilflich sein wird.auch für den „frauen und so“-mann ist hier wohl noch lange nicht schluß und so kann man sich auf viele weitere unterrichtseinheiten bis zum sommer freuen.......


so einen debilen scheiß wie das obige bild findet man, wenn man bei google "rußland" als suchbegriff eingibt. es stammt von der seite des europapark rust und ich sage nur: viva la klischee....

Montag, Februar 06, 2006

was zur hölle ......??????


Dienstag, Januar 31, 2006

nicht by the way

i know something is broken and i´m trying to fix it, trying to repair it any way i can.

Montag, Januar 23, 2006

montag

es ist kalt, es ist sonnig und ich habe schnupfen. das wochenende war bis auf den kaufrausch-ausflug nach köln genau das, was ich nicht noch zusätzlich zu dem anderen scheiß im leben brauchte. daher kann man mich heute grummelnd & schniefend an meinem arbeitsplatz finden, wo ich aus kalkulierter boshaftigkeit nur so tue als ob ich arbeiten würde.

meine wünsche für heute: nach hause, ins bett und dann nicht über themen wie klausuren, artikel über miese schnittstellen, praktikum, zwischenmenschliches, drohende arbeitslosigkeit und anderen großen scheiß nachdenken.


auf´s bild klicken = super seite entdecken!

Dienstag, Januar 17, 2006

von jägern und schlechten illustrationen

vor einiger zeit wurde ich darauf aufmerksam gemacht, daß metzgereien, party-services, würstchenbuden und ähnliche, fleischverarbeitende geschäfte, ihre werbeschilder gerne dazu benutzen, auf selbigen grinsende schweine, die sich selber besteck in den rücken rammen, und ähnliches zu zeigen.
seitdem kann ich nicht an einem dieser geschäfte vorbei gehen ohne zu gucken, was dem schwein auf dem schild passiert. es ist eine sucht und es ist lustig. irgendwann werde ich dazu eine foto-serie starten.
bis dahin seien zur belustigung und zum beweis dieser these die folgenden bildern aus meinen lieblingskochbüchern gezeigt:



hmmm....hirnsuppe!!!!


so. und nun geht raus in eure nachbarschaft und guckt, was der freundliche metzger auf seinem schild dem schwein an behandlung angedeien lässt und erzählt es hier.

Freitag, Januar 13, 2006

freitag, 16:16

seit 16 minuten hätte ich feierabend. habe ich aber nicht, weil ich auf einem mail aus dem verkackten reisebüro warte, damit d. seine olle bahntix-nummer bekommt und montag nach kassel kann. mit jeder mail, die eingeht, aber nicht vom reisebüro ist, werde ich angefressener.

egal. hier für alle ein bild zum wasser-im-munde-zusammenlaufen, während ich warte:



ich habe im übrigen einen ohrwurm: "to all the girls i´ve loved before" von julio iglesias. es ist ekelhaft. ich schäme mich und gehe nun heim. die mail ist nämlich da und ich matsche in der birne.
all is full of love.....

immer, wenn man denkt, die welt sei nicht mehr so emotionsgeladen und romantisch wie sie in der verklärten sicht auf die vergangenheit erscheint, passieren wunderbare dinge. gespräche, die einem den glauben an die aufrichtigkeit und die macht der liebe ins gedächtnis rufen.

gestern war so ein tag. rückfahrt von der arbeit. straßenbahn. und so.

szene 1:

an der haltestelle stehend sehe ich einen jungen herrn und eine junge dame, beide ca. 15 jahre alt. sie streiten. offensichtlich geht es darum, daß das mädchen ihren freund beschuldigt, irgendwen angeguckt zu haben und er dies nicht hätte tun sollen. er verneint dies und das scheint die situation nicht gerade zu entspannen. sätze wie "ääähh, glaubse ich bin behindert, oder was, alter, komm mal klar" fallen.
nach ein paar minuten ist es dem jungen wohl zu viel. er wendet sich ab und geht. sein immernoch erzürntes gegenüber brüllt erst "ja, geh doch zu der häßlichen schlampe, alter!" nachdem seinerseits keine andere reaktion als das kontinuierte fortgehen erfolgt, fällt der satz, den ich in stein meißeln lassen möchte, damit zukünftige generationen nachvollziehen können, wie sich liebe im jahr 2006 anhört: "und viel spaß mit meiner pilzinfektion, du arsch!".


szene 2:

30 minuten später in der straßenbahn. 2 jungs, ca. 11 jahre alt, sitzen nebeneinander. einer von ihnen erwähnt, daß seine schule disziplinarische maßnahmen gegen ihn ergreift. genau genommen sagt er "scheiße, ey, isch hab klassenkonferenz". weiterhin beschwert er sich bei seinem freund, daß er seiner meinung nach ungerecht behandelt wird. wortlaut hier: "weissu, jeder wichser darf anderen kaputt kloppen und nix passiert, ey, und isch hab mich nur einmal gewehrt und sofort klassenkonferenz, scheiße."
sein freund fragt ihn, was er denn getan hätte und eine amüsierende unterhaltung folgt prompt: "isch hab lehrer voll inne eier getreten, alter.

- aber das kannst du doch nicht machen. man darf den lehrer doch nicht in die eier treten!
doch klar. weissu, der hat misch angemacht und so. angebaggert, alter. schon seit wochen. und jetzt wollte der mich ficken und da hab isch ihm in die eier getreten.
- das glaub ich nicht. der ist doch total nett.
ja klar is der nett wenn man sisch ficken lässt, alter.
- ich lass mich aber nicht ficken.
klar, wichser."

leider musste ich an diesem punkt die bahn verlassen. ich bin ein wenig traurig darüber, daß ich nicht weiß, wer wen jetzt fickt und warum. oder wer sich ficken lässt. oder auch nicht.
ich bin mir aber sicher, daß diese oder ähnliche fragen schon bald im öffentlichen personen nahverkehr beantwortet werden.

Mittwoch, Januar 11, 2006

leistungsstark....

manchmal ist die büropost amüsant. zum beispiel wenn neue kataloge oder prospekte ankommen. in dieser woche war das häufi der fall. mein aktueller lieblingsprospekt kommt allerdings vom ratio (sprich "ratzio") großmarkt. während ich diesen durchblätterte, fand ich die folgende seite....immer schön auf die kopfzeile achten......



okeh - der hinweis "jeden tag leistungsstark" befindet sich auch auf anderen seiten des prospekts wie z.B. auf der seite für schokoriegel oder kinderunterwäsche, aber ich mag den kontext und bin gerade sehr empfänglich für etwas blödere unterhaltung.

den absolut-wodka-fünferpack kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen......

Dienstag, Januar 10, 2006

du musst mal an deiner persönlichkeit arbeiten...

ach, wie liebe ich sie, die dummen kommentare der jury in meiner lieblings-haß-sendung „deutschland sucht den superstar“. wenn man leuten anmerkt, dass sie jetzt mal ganz bewusst was crazy-cooles (oder wie auch immer das in deren slang heißt) sagen wollen, ist es schon weitab davon, irgendwie locker zu sein.
von allem blödsinnigen gewäsch, das ich bisher dort vernehmen durfte, ist der spruch „du musst an deiner persönlichkeit arbeiten“ immer noch der bekloppteste.

was soll das denn heißen? wie arbeitet man bitte an seiner persönlichkeit? weniger einbrüche? drogen verkaufen nur noch an volljährige? den bösen blick abschalten? und warum können so viele menschen ihr anliegen nicht konkretisieren? dies und andere dinge gingen mir heute morgen durch den kopf als die antwort plötzlich und unerwartet in form eines übergewichtigen, stinkenden mannes in einer viel zu kleinen jacke 2 reihen vor mir im bus platz nahm.
er war in begleitung eines anderen mitvierzigers und zunächst unterhielten sie sich laut und deutlich über fußball und den neuen trainer des fc schalke 04. der unterhaltung folgte stille. und dann, ganz plötzlich und aus dem nichts heraus, dröhnte ein wahnsinnig lautes geräusch aus diesem nicht unscheinbaren resonanzkörper. aus den tiefen seiner selbst, laut, langgezogen, unverkennbar: ein rülpsen.

das beste, lieber leser, kommt allerdings noch. direkt nach dem letzten ton dieser verlautbarung riss der mann beide arme in die luft und bölkte im brustton der überzeugung „ja! ich kann´s noch!“.

sein kumpane lachte, stimmte ihm zu und so ging die fahrt munter und ohne weitere ereignisse weiter. ich hingegen saß komplett überrumpelt und angeekelt in meinem sitz und weiß nun, was die bitte um eine aufgebesserte persönlichkeit so alles umfassen kann.



der obige comic ist übrigens nicht von mir. klar. sowas smartes und noch viel mehr findet man, wenn man bei der google-bildsuche das wort "burp" eingibt.

Montag, Januar 09, 2006

Freitag, Januar 06, 2006

Glück ohne Ende.....

mal wieder hat sich aus dem nichts heraus ein kleinod des alltags als Fundstück der Woche qualifiziert und auch gleich gegen alles andere durchgesetzt. damen, herren, nihilisten - krallen sie sich in den sitz, denn hier ist das angebot, auf das sie gewartet haben:




mir hüpft das herz voll ungehaltener freude. endlich! der "zauber der panflöte"! flügel für meine seele! scheiß die wand an, wer kann bei 2 1/2 stunden panflöten-musik und einer praktischen küchenwage schon nein sagen??????

Dienstag, Januar 03, 2006


wissen, wo man hingehört....

neulich investierte ich mal wieder einen großen teil meines arbeitstages in die mittagspause. das ist zum einen für mich und meine geistige verfassung gut und zum anderen auch für die leser dieses blogs, denn nur so konnte ich die folgenden kleinode der küchenliteratur entdecken und erwerben. ein beitrag zum thema "als männerwelten noch intakt waren".


jaha, liebe frauen dort draußen. so definiert sich glück. ein paar rezepte, um den mann zu erfreuen. ein neuer famoser kowa-herd, der das ohnehin leichte hausfrauenleben noch leichter macht. herz, was willst du mehr?
und wer nun denkt "och menno, so schlimm ist das doch nicht und außerdem voll lange her", dem sei das nächste bild nahe gelegt, dem bis dato 3 männer in meinem näheren umfeld, völlig unabhängig voneinander und nicht im rudel vorkommend, mit grunzen und verhaltenem enthusiasmus (weil frau zugegen) zugestimmt haben. demnächst übrigens mehr aus dieser welt. ihr könnt so gespannt sein, daß euch fast der arsch platzt!


Montag, Januar 02, 2006

lebenshilfe aus 2. hand

liebe leserinnen,
heute mal ein frauenspezifisches thema: schminke. oder: die reste davon.
mein erster schlauer rat in diesem jahr lautet nämlich: NIE ins bett gehen ohne sich vorher abgeschminkt zu haben! NIE!!!! egal wie tief das wodkaglas war, egal wie spät es wurde. nichts sollte sich zwischen euch und einen haufen abschminktücher stellen. und selbst wenn es doch passieren sollte: sorgt dafür, daß an so einem morgen NIEMAND neben euch aufwacht, der eine kamera in reichweite und dazu ein faible für schlimme bilder von euch hat. nur so könnt ihr sicher stellen, daß solche bilder wie das folgende gar nicht entstehen und auch noch im internet veröffentlicht werden....; )



Sonntag, Januar 01, 2006

2005 // 2006

wenn ich mit hochtoupierten haaren in der gegend rumsitze, geschminkt bin wie eine herkömmliche prostituierte und den starken wunsch nach einem erhöhten alkoholpegel habe, kann man sicher sein: es ist sylvester. und das wiederum bedeutet: ein jahr ist vorbei. 2005, hau ab. es war kein besonders gutes oder besonders schlechtes jahr. es waren viele schritte auf dem weg zu größerem, wichtigerem. überhaupt eine wichtige erkenntnis der letzten jahre: geduld. manches braucht eine lange zeit und oft ist das gut.
an manchen tagen war ich sehr glücklich, an den meisten anderen zufrieden und wurde kurz vor jahresende schmerzlich daran erinnert, dass glück & sicherheit keine festen größen sind und dass die behütete kuscheligkeit der kindheit wohl ein und für alle male vorbei ist. bevor dies hier aber zu sehr in die richtung „cognacschwenker-witwe bekommt ihren moralischen anfall“ geht, wünsche ich euch allen ein smartes neues jahr! lest brav meinen blog, erzählt allen von meiner bescheidenen seite und seid glücklich.

Und weil wünsche immer gut sind, sind hier ein paar mehr von mir für euch:

- ich wünsche euch tage, an deren ende ihr lächelnd zurück denkt und wisst, dass solche tage so manchen scheiß wettmachen
- ich wünsche euch leidenschaft für eine sache, die euch blödsinnig glücklich macht
- ich wünsche euch menschen, die euch neugierig machen und denen ihr ewig zuhören könntet
- ich wünsche euch den mut, wenigstens eine sache zu tun, die ihr schon lange tun wolltet
- ich wünsche euch, dass ihr jemanden findet, der euch wunderbare worte vorliest, bis ihr einschlaft
- ich wünsche euch ein lied, dass auch nach dem 20ten hören seinen reiz nicht verloren hat und euch tanzen lässt
- ich wünsche euch kleine zettel, die jemand besonderes für euch zum finden hinterlässt
- ich wünsche euch genug klugheit und demut um zu wissen, dass wir nur ein kleiner teil dieser welt sind
- ich wünsche euch, dass ihr nicht mit menschen in autos / aufzügen / anderen engen räumen eingesperrt seid, die infernalischen mundgeruch an den tag legen
-
ich wünsche euch, dass ihr euch die fähigkeit bewahrt, kitschig, kindisch, traurig, euphorisch, neugierig, verliebt, kreativ, faul und überhaupt alles, was ihr sein wollt, zu sein